Others

Was ist der Unterschied zwischen einer digitalen Signatur und einer elektronischen Signatur?

„Elektronische Signatur“ und "digitale Signatur" werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Dinge. Die eine ist eine breite Rechtskategorie; der andere ist ein spezifischer technischer Mechanismus. Wenn Sie entscheiden, welches Dokument Sie verwenden, welche rechtliche Bedeutung es hat und ob ein bestimmtes System es akzeptiert, ist es wichtig, den Unterschied zu kennen.

What Is the Difference Between a Digital Signature and an Electronic Signature?

Elektronische Signatur: Die breite Rechtskategorie

Eine elektronische Signatur ist jeder elektronische Vorgang, der die Zustimmung oder Genehmigung eines Dokuments durch eine Person anzeigt. Es ist ein rechtliches Konzept, kein technisches. Nach Gesetzen wie dem US-amerikanischen Electronic Signatures in Global and National Commerce Act (ESIGN) und der eIDAS-Verordnung der EU sind elektronische Signaturen für die meisten Verträge und Vereinbarungen rechtsgültig.

Elektronische Signaturen umfassen eine Vielzahl von Methoden:

  • Geben Sie Ihren Namen am Ende einer E-Mail ein
  • Zeichnen einer Unterschrift mit der Maus oder dem Finger auf einem Touchscreen
  • Klicken Sie auf „Ich stimme zu“. Taste
  • Laden Sie ein Bild Ihrer handschriftlichen Unterschrift hoch
  • Verwendung einer speziellen E-Signatur-Plattform wie DocuSign oder Adobe Sign

Die Rechtsgültigkeit ergibt sich aus der Absicht zur Unterzeichnung und der Zustimmung zur Nutzung elektronischer Mittel – nicht aus der technischen Ausgereiftheit der Methode. Eine gezeichnete Unterschrift auf einem Sign PDF mit dem Markup-Tool von Apple ist eine gültige elektronische Signatur für die meisten alltäglichen Verträge.

WukongPDF

Probieren Sie Sign PDF aus

Keine Installation erforderlich. Funktioniert direkt in Ihrem Browser.

Jetzt starten →

Digitale Signatur: Ein spezifischer technischer Mechanismus

Eine digitale Signatur ist eine spezielle Art elektronischer Signatur, die Kryptografie verwendet, um sowohl die Identität des Unterzeichners als auch die Integrität des Dokuments zu überprüfen. Es handelt sich um eine technische Umsetzung, nicht nur um eine rechtliche Kategorie.

So funktioniert es: Wenn Sie ein PDF digital signieren, erstellt ein mathematischer Algorithmus zu diesem Zeitpunkt einen eindeutigen Fingerabdruck des Dokuments und verschlüsselt ihn mit Ihrem privaten kryptografischen Schlüssel. Die Signatur ist im PDF eingebettet. Jeder, der das Dokument ansieht, kann die Signatur mithilfe Ihres öffentlichen Schlüssels überprüfen. Dadurch wird bestätigt, dass das Dokument von Ihnen signiert wurde und seit der Unterzeichnung nicht verändert wurde.

Wenn sich auch nur ein einziges Byte des Dokuments ändert, nachdem die digitale Signatur angewendet wurde – ein Zeichen bearbeitet, ein Leerzeichen hinzugefügt, ein Bild komprimiert – wird die Signatur ungültig. PDF-Viewer, die die Überprüfung digitaler Signaturen unterstützen, zeigen dies als fehlerhaften oder ungültigen Signaturstatus an und liefern so einen sichtbaren Beweis für die Änderung nach der Signatur.

Die wichtigsten Unterschiede nebeneinander

  • Identitätsüberprüfung: Elektronische Signaturen basieren in der Regel auf Prozessnachweisen (E-Mail-Prüfprotokolle, IP-Adressen, Zeitstempel). Digitale Signaturen beweisen die Identität kryptografisch durch ein von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle ausgestelltes Zertifikat.
  • Manipulationsnachweis: Elektronische Signaturen erkennen nicht automatisch, ob ein Dokument nach der Signatur geändert wurde. Digitale Signaturen werden durch jede nachträgliche Änderung ungültig.
  • Technische Voraussetzung: Elektronische Signaturen erfordern keine besondere Infrastruktur. Für digitale Signaturen ist ein digitales Zertifikat einer Zertifizierungsstelle erforderlich – entweder selbstsigniert oder von einem vertrauenswürdigen Dritten ausgestellt.
  • Rechtliche Anerkennung: beide sind in den meisten Gerichtsbarkeiten für die meisten Verträge rechtsgültig. Bestimmte hochriskante Kontexte – behördliche Unterlagen, notarielle Dokumente, Finanzinstrumente in einigen Gerichtsbarkeiten – erfordern möglicherweise speziell digitale Signaturen oder qualifizierte elektronische Signaturen.

Welches brauchen Sie eigentlich?

Für die überwiegende Mehrheit alltäglicher Geschäfts- und Privatverträge – Arbeitsverträge, Dienstleistungsverträge, NDAs, Mietverträge, Kaufaufträge – ist eine einfache elektronische Signatur rechtlich ausreichend. Eine gezeichnete Signatur auf einem PDF oder einer DocuSign-Signatur hat für diese Zwecke volle rechtliche Bedeutung.

Verwenden Sie eine digitale Signatur, wenn Sie einen kryptografischen Identitätsnachweis und einen Manipulationsnachweis benötigen – wenn die Integrität des Dokuments von einem Dritten überprüft werden muss, wenn behördliche Anforderungen dies vorschreiben oder wenn so viel auf dem Spiel steht, dass Sie zusätzliche Sicherheit wünschen. Finanzinstitute, Regierungsbehörden und Anwaltskanzleien fallen häufig in diese Kategorie.

E-Signatur-Plattformen vs. PDF Digitale Signaturen

Plattformen wie DocuSign und Adobe Sign erstellen elektronische Signaturen mit starken Prüfprotokollen – sie protokollieren, wer wann unterzeichnet hat, von welcher IP-Adresse und welche E-Mail-Adresse verwendet wurde. Dies liefert rechtliche Beweise durch Prozessdokumentation und nicht durch Kryptographie. Sie sind im Allgemeinen einfacher zu verwenden als PKI-basierte digitale Signaturen und für die meisten Geschäftskontexte rechtlich ausreichend. Speziell für Dokumente, die eine kryptografische digitale Signatur erfordern, unterstützt Adobe Acrobat Pro digitale PDF-Signaturen mithilfe von Zertifikaten – entweder selbstsigniert oder von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle.

WukongPDF

Probieren Sie Sign PDF aus

Keine Installation erforderlich. Funktioniert direkt in Ihrem Browser.

Jetzt starten →